Making of New Style
Sechs Profis, sechs Windstärken, sechzig Minuten Film - so sah es das Drehbuch vor. Der neue Lehrfilm Kitesurfing New Style sollte im Mai Premiere feiern. Doch der siebte Akteuer erschien nicht am Set: Flaute herrschte an karibischen Gestaden. Erst als alle Interviews im Kasten waren, spielte die Diva mit: endlich Viento, Vento, Wind. 22 Stunden Rohmaterial vom Airpass bis zum Wasserstart, von der Adjuster-Einstellung bis zum Windfenster nahm Kameramann Oliver Keck mit nach Hause. Der Film wird im bewährten Tandem zusammen mit dem gleichnamigen Buch im KITE Magazin Verlag Boarder Vision erscheinen. Leider zu spät für die Berlinale.
New-Style-Profi Dirk erklärt am Strand von Coche, warum der Kiter einen neuen Film und ein neues Buch braucht: Seit der erfolgreichen Film-Buch-Kombi New School hat sich das Kitesurfen dramatisch verändert: Vom Relaunch bis zum Depower-Potential ist vieles anders geworden. "Sogar der gute alte Wasserstart sieht heute vielfach anders aus", meint der Leiter des Kitecity Lehrteams. Selbst die Sprungtechnik hat sich mit den modernen Schirmen verändert. Aber nicht nur die Lehrmethoden haben sich verändert - auch die angesagten Moves sehen heute anders aus:
Der Deadman ist tot, Kiteloop ist Pflicht. Dieses neue Bild des Sports spiegeln Film und Buch Kitesurfing New Style in 60 Minuten bewegten Bildern und 132 Seiten Fahrtechnik-Bildserien. Damit zwischen gehaltvollem Lehrinhalt kein Zuschauer wegdämmert, gibt's viel OTon und Atmo. Kameramann Oliver Keck, Toningenieur Uwe Keilmann und Beleuchter Matthias Damm rückten den Akteuren ziemlich nah auf den Pelz. Pelz ist in Coche vielleicht die falsche Metapher - bei 35 Grad im Palmenschatten








