Die ersten Schritte zum Kiteloop
Loop lernen im Bodydrag
Den ersten Schritt zum Loop schaffen sogar Einsteiger bei schwachem Wind: Im Bodydrag können sie den Kite völlig gefahrlos durch die Powerzone kreiseln lassen (in Lee dürfen sich keine Hindernisse oder Wassersportler befinden).
Der angehende Looper schlägt die Bar stark nach links ein und behält diese Position bei. Man sollte vor Vollendung des Kreisels den Loop nicht unterbrechen, weil der Schirm sonst aufs Wasser knallen kann.
Loop in der Halse: Steilwand-Feeling
Die nächste Trainingsstufe für den Loop heißt: Halse mit Loop. Statt den Kite im Scheitelpunkt der Halse nach oben zu steuern, loopt der Fahrer den Kiten nach unten durch (Downloop).
Bei diesem Move verlässt der Kiter zwar das Wasser nicht, trotzdem genießt das Manöver einen hohen Profi-Faktor: der enge Radius beschert dem Fahrer ein Steilwand-Feeling wie auf dem Motorrad in einer Haarnadelkurve. Die Halse mit Downloop wird auch gerne für die Galerie zelebriert - der hohe Spray sorgt für Bonus-Punkte beim Publikum. Diese Jibe ist bei höheren Windstärken (beim Fotoshooting blies es mit sechs Beaufort) allerdings kein Mädchen-Move. Sie verlangt ein serh gutes Boardgefühl auf der Kante. Bis zur Mitte der Kurve, also auf einem kurzen Vorwindkurs, verursacht die Halse noch wenig Probleme - schwierig wird sie erst, wenn der Fahrer die Kuvkante wieder belastet, um auf den neuen Kurs abzubiegen. Der Kite zieht in diesem Augenblick mit vollem Dampf nach Lee. Diesem Zug muss der Fahrer den größtmöglichen Widerstand entgegensetzen.
Bildserie mit Beschreibung:
- Der Fahrer wechselt in die Switch-Position - Halsen aus Switch sind einfacher. Der Schirm wird sehr hoch geflogen, damit genügend Raum für den Loop zur Verfügung steht.
- Der Rider verlagert nun das Gewicht vollständig auf das hintere Bein, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Dann wechselt er die Belastung von der Luv auf die Leekante. Die Kantenbelastung entscheidet über die Größe des Kurvenradius': Schwächere Belastung heißt: größere und Zug-ärmere Kurve, starke Belastung bedeutet: enge, stylische Kurve. Um den Schirm ebenso radikal zu steuern, lenkt die ganz außen sitzende rechte Hand die Bar stark ein. Die linke Hand greift in der Mitte der Stange.
- & 4. Der Schirm (manchmal auch der Fahrer) durchfliegt die Powerzone. Der Fahrer drückt nun das hintere Bein aufs Heck und wirft das Körpergewicht nach hinten, um in der Kurve nicht übers Board gezogen zu werden.
Rider: Bernd Panusch
Quelle: KITE Magazin Mai 2006






FlowSports,
24.07.2008, 23:49
Hallo liebes KiteCity-Team,
das ist aber eine sehr gute Erklärung wie ich zu den ersten KiteLoop Erfahrungen komme.
Macht weiter so!
Viele Grüße,
Alex
FlowSports
Jörg,
18.04.2007, 10:08
Man sollte noch erwähnen das der Kite aus dem Zenit voll gepowert in den Loop gesteuert werden sollte um kleine Loopradien und damit weniger Kitepower zu erzielen. Anfänger neigen dazu vorsichtig und depowert den Loop einzuleiten was zu großen Loopradien und somit letztendlich mehr Power führt (oder den Kite sogar auf´s Wasser knallt und man in die Leinen fährt)
Gruß Jörg
Claudia,
09.02.2007, 10:27
Feuer frei
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